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Essai 157: Über rhetorische Tricks für Wichtigtuer

24. April 2016

Manchmal will man gern Eindruck schinden, hat aber gar nichts Interessantes zu sagen. Das muss jedoch kein Hinderungsgrund sein, denn man kann auch Nichtssagendes eindrucksvoll aufplüschen, sodass es total wichtig klingt und keiner merkt, dass es nur heiße Luft ist. Oder zumindest: fast keiner – aber selbst, wenn da jemand im Publikum sitzt, der merkt, dass der Kaiser keine neuen Kleider, sondern gar nichts trägt, braucht man sich beim rhetorischen Aufplustern in der Regel keine Sorgen zu machen. Zumindest habe ich das noch nie erlebt, dass jemand in solchen Situation losgetrötet hätte: „Laaaangweilig, du laberst doch nur hohlen Stuss, komm‘ doch mal auf den Punkt!“ Das macht irgendwie keiner, vielleicht, weil es doch sehr unhöflich ist. Oder weil man, wenn man im Publikum sitzt und gezwungen ist, dem Wichtigtuer beim Phrasendreschen zuzuhören, normalerweise weniger wichtig ist und sich den Wichtigtuer nicht zum Feind machen möchte. Mit den Konsequenzen zu leben, sich einen ehrlichen, aber wenig konstruktiven und ziemlich unhöflichen Kommentar verkniffen zu haben, ist wohl einfacher, als eine wichtige Person gegen sich aufzubringen.

Wer auch mal mitmachen möchte beim Zirkus Richtig-wichtig-popichtig, für den habe ich heute ein paar Tipps parat. Ganz besonders wichtig: die richtige Haltung (oder auf Wichtigtuerisch „Attitude“). Damit der Unfug nämlich überzeugend rüberkommt und tatsächlich nur Wenige merken, dass man eigentlich keine Ahnung von der Materie hat (oder der „Craft“, wie einer meiner Lieblingswichtigtuer Herr T. S. sagen würde), muss man schon auch selbst davon überzeugt sein, dass man supertoll ist und die Erde auf der Stelle stillstünde, wenn man nicht da wäre, damit sie sich um einen dreht.

1. Mit Anglizismen jonglieren

Man findet Sachen nicht einfach gut, sondern man findet sie „nice“. Und wenn Dinge gar nicht gehen, dann sind sie ein „No-Go“. Anglizismen sind für Wichtigtuer unverzichtbar, denn das wirkt voll „internäschenell“ (also weltmännisch), wenn man alles Mögliche und Unmögliche mit englischen Phrasen aufbauscht. Da wird dann also vom „Commitment“ geschwafelt und davon, dass alles „no problem“ ist, weil das ja alles zur „Challenge“ dazugehört. Oder es wird von „Compliance“ gesprochen (das Wort musste ich erstmal ergooglen, heißt wohl so viel wie „Regeltreue“) und „values“. Übrigens macht es überhaupt nichts, wenn die Zuhörerschaft bei den ganzen Anglizismen höchstens die Hälfte versteht. Das soll so. Je weniger die Zuhörerschaft von dem Quatsch versteht, den man von sich gibt, desto geringer ist das Risiko, dass sie es als Quatsch erkennen. Die Chancen steigen, dass sie denken: „Wow! Ich versteh kein Wort! Also muss es unfassbar klug sein, was der Mensch da redet!“

Diesen Zweck erfüllen übrigens nicht nur Anglizismen, sondern auch andere Fremdwörter oder Fachbegriffe. Allerdings ist da die Gefahr gegeben, dass man übers Ziel hinausschießt und arrogant wirkt. Das will man auch nicht, denn Wichtigtuer sind ja noch einigermaßen erträglich, aber Streber kann keiner leiden. Bevor man also etwas „goutiert“, anstatt gut findet, oder von einer „cauchemardesken Atmosphäre“ anstelle einer „alptraumhaften Stimmung“ spricht, sollte man schauen, ob man dieses Ausmaß an Schnöselvokabular seinem Publikum zumuten kann. Befindet man sich unter einem Haufen hochkultureller Geisteswissenschaftler und Intellektueller, kann – ja, sollte – man sich so ausdrücken und vorzugsweise viele Gallizismen in seinem Geschwafel unterbringen. Wendet man sich als Mediziner an andere Mediziner, sollte man seinen Vortrag entsprechend mit lateinischen Fachbegriffen aufplustern, und so weiter.

2. Sich selbst loben

Ein Wichtigtuer, der etwas auf sich hält, hat nichts davon, wenn nur er selbst sich seiner eigenen Großartigkeit bewusst ist. Es schadet also nichts, es zwischendurch auch mal explizit zu betonen. Außerdem sollte man auch seine Untergebenen, äh, das Fußvolk, genauer gesagt, alle anderen, in seiner Eigenlobeshymne nicht unerwähnt lassen. Schließlich will man ja, dass die sich zu den „values commiten“ und die „Challenge“ „nice“ finden. Also sagt man dann, dass man ganz große Klasse ist, aber, dass man – selbstverständlich – nur so toll sein kann, weil man so eine wunderbare Unterstützung hat. Das muss man nicht unbedingt selbst glauben, das genügt völlig, wenn man das einigermaßen überzeugend äußert.

3. Hyperbolische Ausdrucksweise: Alles ist fantastisch (mindestens)!

Beim Selbstlob darf man übrigens auf keinen Fall bescheiden sein, sonst wirkt das unglaubwürdig. Man ist also nicht einfach nur soweit ganz in Ordnung oder nicht schlecht, auch nicht einfach nur gut – sondern fantastisch, „amazing“, „awesome“, großartig, phänomenal, superkallifragelistikextraalligetisch (Mist, jetzt habe ich mir selbst einen Ohrwurm verpasst!), … Das nennt sich hyperbolische Ausdrucksweise (ein Fremdwort, mit dem man unter Geisteswissenschaftlern ein bisschen Eindruck schinden kann) und heißt schlicht und ergreifend, dass man heillos übertreibt.

4. Körpersprache für Wichtigtuer

Wie gesagt, wer ein richtiger Wichtigtuer sein will, muss erst einmal die richtige, wichtige Haltung an den Tag legen. Dies bezieht sich nicht nur auf die innere Einstellung und Überzeugung, dass man etwas ganz besonders Tolles ist, sondern auch buchstäblich auf die Körperhaltung. Wer mit hängenden Schultern von „commitment“ und „amazing challenges“ schwadroniert, macht sich lächerlich und wird sofort durchschaut. Also: Brust raus, Bauch rein, Kopf hoch und sein Publikum mit dem Blick fixieren. Am besten stellt man sich breitbeinig hin, so nimmt man mehr Raum ein und wirkt gleich noch viel wichtiger. Die Hände kann man lässig an den Daumen in die Gürtelschnallen hängen, in die Hüften stemmen oder eindrucksvoll verschränken. Auf keinen Fall sollte man sie hinterm Rücken verstecken, das wirkt zu zurückhaltend und bescheiden.

5. Auf den Ton achten, der die Musik macht

Der Tonfall, mit dem man seinen aufgeplüschten Schwachsinn unters Volk bringen möchte, sollte ebenfalls allumfassende Wichtigkeit ausstrahlen. Man sollte alle „Ähs“ und „Öhms“, alle „eigentlichs“ und „Na jas“ sowie sämtliche anderen Denkpausenfüller und abmildernden Ausdrücke aus seinem Vokabular streichen. Stattdessen kann man aber prima Kunstpausen einbauen und dabei ganz wichtig auf sein Publikum herabschauen. Ansonsten spricht man am besten laut, deutlich und klar, so, als wäre man es schon sein Leben lang gewöhnt, andere herumzukommandieren. Es soll ja keiner das Schwafeln bemerken.

6. Was, wenn man wirklich etwas zu sagen hat?

Sollte man kein echter Wichtigtuer sein, sondern wirklich etwas zu sagen haben, braucht man die Punkte 1 bis 3 nicht. Allerdings empfiehlt es sich, an 4 und 5 zu arbeiten, denn dann hören die Leute einem eher zu und sind eher gewillt, das Gesagte aufzunehmen und für richtig und wichtig zu befinden.

Und, habt ihr noch ein paar Tipps für Wichtigtuer oder Menschen, die wirklich Wichtiges zu sagen haben?

Essai 105: Über rhetorische Ablenkungsmanöver

28. April 2013

Letzte Woche habe ich ja bereits etwas über rhetorische Tricks erzählt, nämlich über die Kunst des unauffälligen Schwafelns. Heute will ich mich wieder bestimmten rhetorischen Strategien zuwenden, und zwar den rhetorischen Ablenkungsmanövern. Das Fiese an diesen hinterhältigen kleinen Biestern ist, dass sie auch dann funktionieren, wenn man sie kennt. Theoretisch etwas zu wissen und trotzdem nicht darauf hereinzufallen sind offenbar zwei Paar Schuhe. Ganz besonders heimtückisch ist das Ablenkungsmanöver, bei dem auf einer idiotischen Nebensächlichkeit herumgeritten wird, sodass das ganze zur Diskussion stehende Thema ins Lächerliche gezogen wird. Das ist allerdings sehr effektiv, denn dann müssen alle lachen und das Problem ist zwar nach wie vor allumfassend vorhanden, aber wenn niemand mehr darüber redet, denkt auch keiner mehr darüber nach und dann kann einfach alles so weiterlaufen wie vorher.

Nehmen wir doch mal ein schön kontroverses Beispiel, die Sexismus-Debatte um Herrn Brüderle vor einigen Monaten. Die Älteren unter uns werden sich eventuell noch an sie erinnern. Das Problem, um das es eigentlich ging, war der nach wie vor weit verbreitete Sexismus in der Gesellschaft und die nach wie vor grassierende Ungleichbehandlung von Frauen und Männern. Da gäbe es noch reichlich Diskussionsbedarf, aber zum Glück für die, denen eine Sexismusdebatte gar nicht in den Kram passen würde, ist die Debatte recht schnell wieder in der Versenkung verschwunden. Das war eigentlich klar, denn so läuft es immer. Wie dem auch sei, ich bin mal so frei, mich zu erdreisten, dieses ungemütliche Thema wieder hervor zu kramen. Wie ist es denn gelungen, das Thema so schnell wieder abzuhaken? Nun, mit dem rhetorischen Ablenkungsmanöver des Lächerlichmachens durch Herumreiten auf nebensächlichen Schwachsinnsdetails. Es wurde nämlich hauptsächlich dieses Dirndl-Zitat herumgereicht, bei dem Brüderle zu der jungen Journalistin sagte, sie könne problemlos ein Dirndl ausfüllen. Plötzlich ging es nicht mehr darum, dass Sexismus allgemein und überall ein Problem ist, das man mal Schritt für Schritt beilegen sollte, sondern es wurde nur noch darüber hin und her diskutiert, ob es nun ein zwar etwas plump vorgetragenes, aber doch nett gemeintes Kompliment gewesen sei, jemandes Dekolleté zu loben, oder ob das eine Unverschämtheit war. Die, die versucht haben, vernünftig zu argumentieren und zu sagen, das allein war jetzt vielleicht nicht so schlimm, es gehe aber ums Prinzip, hatten ziemlich schnell verloren. Gewonnen haben die, die einfach stur darauf herumgepocht haben, dass man ja wohl auch als älterer Herr einer jungen Frau ruhig mal ein Kompliment machen dürfe, so ein wenig flirten, das tue doch niemandem weh. Puff, vergessen war die Sexismus-Debatte. Äußerst praktisch.

Ein weiteres raffiniertes Ablenkungsmanöver rhetorischer Art ist der Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Funktioniert ebenfalls hervorragend. Angenommen, wir befinden uns in einer größeren Runde und es wird über Sexismus debattiert. Auf einem lächerlichen Detail herumzureiten hat leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht und die lästigen Stänkerer halten immer noch nicht die Klappe. Dann kann man den Äpfel-mit-Birnen-Vergleich probieren. Da sagt dann zum Beispiel ein kritischer Querulant: „Das kann nicht angehen, dass es immer noch so wenige Frauen in Führungspositionen gibt und es ist absolut unmöglich, dass Frauen völlig grundlos weniger Geld bekommen als Männer“ und dann kann man den nervtötenden Meckerpott ganz einfach verbal abwatschen indem man ein freundliches Lächeln aufsetzt und sagt: „Ich weiß gar nicht, wo das Problem liegt, wir haben doch eine Bundeskanzlerin, der mächtigste Mensch in der Bundesrepublik Deutschland ist doch eine Frau, ist doch alles prima.“ Zack, dem Quälgeist hat man’s damit aber so richtig gegeben. Es stimmt nämlich, es lässt sich also nichts dagegen sagen. Das ist so, als hätte man einen Korb mit verfaulten Äpfeln irgendwo stehen und daneben liegt eine Birne. Querulant moniert: „Die Äpfel sind verfault“ und daraufhin kontert der Rhetorik-Schlaufuchs mit: „Ja, aber die Birne daneben schmeckt doch prima und Obst ist gesund, ich weiß gar nicht, wo das Problem liegt“ und alle sind zufrieden.

Schließlich ist es auch immer ein geschicktes Ablenkungsmanöver, wenn man den Meckerer einfach mal angreift, das verfehlt seine Wirkung garantiert nicht. Nach dem Motto, Angriff ist die beste Verteidigung, kann man nämlich einfach mal die Frage in die Runde werfen, woher derjenige denn bitte seine Informationen hätte und ob er dazu einige seriöse Quellen, Statistiken und sonstigen Pipapo zur wissenschaftlichen Unterstützung derselben anführen könne. Das kann derjenige meistens nämlich nicht und schwuppdiwupp, wirkt er plötzlich unglaubwürdig, ganz gleich, wie recht er mit seinen kritischen Anmerkungen hatte. Auf die Sexismus-Debatte übertragen liefe diese Strategie folgendermaßen ab. Querulant sagt: „Frauen werden nach wie vor benachteiligt, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeht und das Betreuungsgeld vergrößert diese Benachteiligung sogar noch“ und wenn dann jemand gerade besonders miese Laune hat, kann er demjenigen entgegen pfeffern: „Ach ja? Gibt es dafür irgendwelche Beweise? Haben Sie Zahlen, Statistiken? Worauf basiert Ihre Annahme? Keine Ahnung? Aha, dachte ich mir.“ Und schon kann man sich dessen sicher sein, dass alle anderen beeindruckt schweigen und völlig eingeschüchtert sind und sich nicht mehr trauen, aufzumucken und der lästige Kritiker steht allein da und hält den Mund.

So, das waren erst einmal die rhetorischen Ablenkungsmanöver, die mir eingefallen sind. Wem noch mehr einfallen, gern die Kommentarfunktion nutzen.

Essai 104: Über die Kunst des unauffälligen Schwafelns

21. April 2013

Eines meiner Steckenpferde sind ja rhetorische Tricks, wie man sie erkennt, durchschaut und dann selbst anwenden kann. Man könnte jetzt küchentischpsychologisch mutmaßen, dass das an meiner lächerlich putzigen Erscheinung liegt, dass ich lernen musste, mich verbal zu verteidigen, blasülz. Womit wir auch schon beim Thema wären: Die Kunst des unauffälligen Schwafelns. Wobei man dabei vermeiden sollte, am Ende „blasülz“ hinten anzuhängen, weil die Unauffälligkeit dann im Eimer ist. Betrachten wir doch einmal folgendes Beispiel, die Bundestagsrede von Loriot:

Bei diesem Klassiker der Kunst des unauffälligen Schwafelns kann man sehr schön sehen, wie mit einer Aneinanderreihung von Floskeln ohne jeglichen Kausalzusammenhang dennoch ein überzeugendes Ergebnis erzielt werden kann, wenn die Haltung stimmt. Mit einem überzeugten Auftreten, einer selbstsicheren Attitüde kann man den größten Bockmist verzapfen und keiner merkt’s. Super! Helfen tut dabei auch, wenn man seine Adressaten – seine Zielgruppe – kennt und weiß, was sie hören möchten. Und das sagt man dann. Die Zustimmung des Publikums ist einem dann schon mal gewiss, jedoch nur, wenn die Haltung entsprechend überzeugt wirkt. Dabei ist übrigens die Wirkung entscheidend, was man sich insgeheim im eigenen Hinterstübchen dabei denkt, ist völlig wumpe. Die Gedanken sind frei, wie es so schön heißt.

Politiker im Allgemeinen haben die Kunst des unauffälligen Schwafelns zur Perfektion gebracht. „Wir finden das gut, denn Steuergerechtigkeit ist gerecht und dazu stehen wir auch, dafür steht die Partei, das ist unsere Überzeugung und deswegen ist das richtig.“ Da muss man mal drauf achten. Wenn man das so liest denkt man, Ach nee, so ein Unsinn, da falle ich doch nie drauf rein. Und dann stellt sich da aber so ein Jungspund im Anzug hin und sagt genau den gleichen Mumpitz, aber im Brustton der Überzeugung und schon denkt man, Ach guck, na vielleicht ist ja doch was dran.

Das geht übrigens nicht nur bei gesprochenen Reden, sondern auch bei geschriebenen Texten, da ist das nur etwas kniffliger, weil man sich da nicht mit Charisma oder antrainierter Sicherheit aus der Affäre ziehen kann. Dennoch transportiert sich ja eine gewisse Überzeugung aus einem geschriebenen Text heraus, wenn der Schreiberling sich als Experte aufführt. Falls das bisher noch keiner gemerkt hat, ich mach das hier andauernd. Ja, wer schriftlich überzeugen will, sollte ruhig mit dem größten Vergnügen den Klugscheißer heraushängen lassen. Und dabei sympathisch wirken, damit nicht auffällt, dass man nur herumklugscheißt. Mit einer gewissen sokratischen Ironie, einer Haltung, die sich denkt „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ und sich darüber freut, nimmt einem das dann auch keiner übel, wenn man einfach mal auf gut Glück ein paar Behauptungen in den Raum stellt. Allerdings darf man das auch nicht übertreiben, sonst fliegt die Sache auf. Also gelegentlich mal eine möglichst seriöse Quelle dazwischenschieben, dann ist das Image wieder aufpoliert. Das muss man natürlich auch üben, damit die Balance stimmt. Übrigens können auch echte Experten von dieser Taktik profitieren, denn wenn man voll Ahnung hat von etwas, es aber nicht so nach außen transportieren kann, nützt das auch nichts. Das ist leider so, eine gute Sache, von der keiner weiß, dass es eine gute Sache ist, ist eine verschenkte Gelegenheit. Eine belanglose Sache, die jeder für eine gute Sache hält, stiehlt ihr dann nämlich die Show.

Also, manchmal lohnt es sich, ein zweites Mal genauer hinzusehen oder hinzuhören, wenn man verdecktes Schwafeln entlarven möchte. Von Zeit zu Zeit gibt es dann aber auch Momente, wo einem das überzeugte Auftreten durchaus nützlich sein kann. Fair ist es aber natürlich nur, wenn auch tatsächliche Inhalte dahinter stecken. Aber wenn es niemandem weh tut, kann man ruhig auch mal ein wenig Unsinn labern, zum Beispiel als Zeitvertreib oder weil man gerade Lust hat, einen Blogartikel zu diesem Thema zu schreiben.


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