Posts Tagged ‘Abzocke’

Essai 115: Über vermeintliche Überredungskünstler

9. März 2014

Gestern vormittag klingelte mein Handy und da ich frei hatte und das Ding zur Abwechslung nicht auf lautlos gestellt oder mit leerem Akku irgendwo in der Ecke lag, ging ich tatsächlich auch mal ran. Ein Fehler. Am anderen Ende der Leitung befand sich ein übereifriger, hochmotivierter Finanzfuzzi, der mich schon vor sieben oder acht Jahren dazu bewegen wollte, mein nicht vorhandenes Vermögen gewinnbringend zu investieren. Ich wusste schon damals nicht, woher der Typ meine Nummer und Kontaktdaten hat. Er behauptete, er hätte mich auf dem Unicampus mal angesprochen und da ich mich nicht dran erinnern konnte, dass dem nicht so ist, habe ich da nicht weiter insistiert. Wie dem auch sei, der Kerl hat also offenkundig sämtliche meiner Daten und geht mir seitdem gelegentlich am Telefon auf den Zeiger, weil er mir irgendwas ganz Tolles andrehen will, mit dem ich garantiert derbe reich werde. *prust* Entschuldigung, ich musste kurz lachen.

Glücklicherweise hat er mich die letzten drei oder vier Jahre in Ruhe gelassen und ich hatte diesen Quälgeist schon fast vergessen, da rief er gestern also an und quatschte mir wieder eine Frikadelle ans Ohr. Und wenn ich eine Sache wirklich nicht ausstehen kann, dann ist das, wenn ich in aller mir möglichen Deutlichkeit meine Ablehnung kommuniziere und mein Gegenüber das einfach nicht schnallt. Gut, zugegeben, ich neige dazu, selbst dann freundlich und höflich zu bleiben, wenn ich „Nö“ sagen will. Mir tut mein Gegenüber dann leid, weil ich denke, der hat’s ja auch nicht leicht. Der meint es ja nur gut oder der muss ja auch irgendwie seine Brötchen verdienen, ist vermutlich selbstständig und muss hier am Wochenende Leute belästigen und seinen dubiosen Finanzscheiß so verkaufen als wäre es pures Gold, das ist sicher nicht einfach. Und dann komme ich mir gemein vor, wenn ich einfach drauflos blaffe: „Nä. Kein Bock. Lassen Sie mich in Ruhe und rufen Sie nie wieder an!“ und auflege.

Leider ist das aber genau die Art, mit der man bei solchen vermeintlichen Überredungskünstlern, die sich für mega die Verkäufer halten, umgehen muss, wenn man seine Ruhe haben will. Aber ich bringe es nicht übers Herz. Was mich auf keinen Fall zu einem besseren Menschen macht, das nur so am Rande, denn mir ist durchaus bewusst, dass das wiederum eine äußerst nervige Eigenschaft von meiner Wenigkeit ist. Bei dem anderen kommt das nämlich so rüber, als würde ich dieses Bombenangebot nicht ablehnen, sondern zögern und mich zieren und quasi darum betteln, weiter überredet zu werden. Es wirkt wie eine Hinhaltetaktik, wie Kokettieren und als würde ich spielen wollen. Vermutlich ist das auch der Grund, warum ich immer wieder in solche Situationen gerate, in der irgendwer meint, mich zu meinem eigenen Wohl zu irgendwas überreden zu müssen und ich fang an mich zu rechtfertigen, zu argumentieren, zu begründen und mich zu verteidigen – kurz: zu versuchen, mich rauszureden und aus der Affäre zu ziehen. Was nie funktioniert, denn je mehr ich versuche, mich herauszuwinden, desto mehr fühlt sich der vermeintliche Überredungskünstler angespornt, mir mit noch mehr Tipps und Angeboten auf den Wecker zu fallen. Ein Teufelskreis. Seufz.

Im Gespräch mit dem Finanzfuzzi meinte ich gleich zu Beginn: „Ja. Wissen Sie was, an meiner Situation hat sich jetzt nicht so viel geändert. Ich hab alles, was ich brauche, aber auch nicht mehr. Ich hab kein Geld übrig, das ich anlegen könnte.“ Und mir ist ein Rätsel, wie man da die Ablehnung nicht kapieren kann. Aber offenbar war das schon wieder zu nett von mir, jedenfalls fing der Typ dann an, mir irgendwas vorzufaseln, von wegen, man könne sich doch trotzdem mal zu einem Gespräch (ganz unverbindlich! Gern auch auf nen Kaffee!) treffen und dann finde man schon eine Möglichkeit auch mit kleinen Beträgen und da könnte ja der Staat auch noch und Sie sparen dann Steuern und denken Sie doch mal an Ihre Rente! – Darauf ich: „Na, die ist ja wohl noch ne Weile hin, so alt bin ich nun auch wieder nicht. Ich würde mich dann einfach melden, wenn ich eine Beratung brauche.“ – Dann er: „Das passiert viel schneller als man denkt mit der Rente und wenn Sie jetzt nicht damit anfangen, dann ist das bald zu spät …“ – Da wurde ich dann langsam ungeduldig und infolgedessen leicht sarkastisch: „OK, also wenn ich in zwanzig Jahren oder so mal irgendwann das Bedürfnis verspüren sollte, mich beraten zu lassen, dann würde ich mich noch einmal bei Ihnen melden.“ Das ging dann noch ein paar Mal hin und her, bis er dann endlich etwas geknickt resignierte und wir das Gespräch beendeten.

Wie gesagt, mir tut das schrecklich leid, wenn Leute mir einen guten Rat geben wollen und ich will den guten Rat aber in diesem Moment nur zur Kenntnis nehmen und sonst nichts. Also sag ich dann sowas wie „Mhm.“ oder „Mjoa … mal gucken“ oder – wenn ich gerade richtig genervt bin – „Das ist für mich im Moment kein Thema“. Da sitzt der vermeintliche Überredungskünstler natürlich auf glühenden Kohlen und denkt, Aha, ich muss jetzt einfach noch mehr auf dem Thema herumreiten und noch weiter ins Detail gehen und noch mehr die Vorteile anpreisen und dann sieht sie ein, dass ich nur das Beste für sie im Sinn habe und ihr nur Gutes will. Was ja absolut ehrenwert und alles ist. Aber leider ein eklatantes Missverständnis. Gut, da muss ich mir wohl auch an die eigene Nase fassen, schließlich könnte ich mich auch wirklich klarer ausdrücken und sagen: „Ich nehme den Vorschlag zur Kenntnis und erkenne an, dass er wohlwollend gemeint ist, möchte aber jetzt gern das Thema wechseln.“ – Aber im Eifer des Gefechts kommt dann bei mir trotzdem nur ein „Mjoaaa“ herausgepurzelt und den darunter liegenden Subtext versteht kein Mensch.

Manchmal wäre es echt praktisch, wenn man auf Knopfdruck pampig und unwirsch sein könnte. „Nein! Sonst noch Fragen? War ne rhetorische Frage, ich leg jetzt auf!“ – das wäre vermutlich eine sehr erfolgversprechende Strategie, um sich lästige Verkäufer und Überredungskünstler vom Leib zu halten. Vielleicht sollte ich das auf meine Mailbox sprechen: „Nach dem Piepton Fresse halten“ oder so. Bloß dann vergraule ich ja auch die Leute, mit denen ich gern ein Schwätzchen halte. Vielleicht kann ich aber nervige Verkäufer in Zukunft als Testpersonen nutzen und das vermeintlich unfreundliche „Nein! Kein Interesse! Tschüss!“ üben und dann wirklich einfach auflegen, damit sie gar nicht erst die Möglichkeit haben, mich mit ihren Überredungskünsten in die Ecke zu drängen. Mal gucken, wann der Finanzfuzzi das nächste Mal anruft.

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Essai 94: Über misslungene Werbung

16. Oktober 2012

Als ich letzte Woche mit dem Intercity von Hamburg nach Stuttgart juckelte, hielt ich in jeder größeren Stadt zwischen dem Norden und dem Süden Deutschlands. An jedem Bahnhof kreischten mir diverse Werbeplakate entgegen. Und das mit so miesen, unhöflichen, dummen, grammatisch mindestens fragwürdigen oder unfreiwillig komischen Sprüchen, dass ich mir dachte, das lohnt sich doch mal einen Essai drüber zu schreiben. Wenn ich daran denke, wieviel Geld für Werbung ausgegeben wird und dann ist die auch noch schlecht, dann weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

Aber so ist das heutzutage, da wird versucht, die Fassade auf Hochglanz zu polieren und ob es dahinter fault und gammelt, interessiert keine Sau. Schlimm. Das Ding ist, mit der Werbung ist das ja wie mit Krieg, Waffen und Gewalt. Tut es einer, muss es jeder machen. Wenn einer Krieg führen will und jemand anderen angreift, muss der sich ja irgendwie verteidigen. Wenn nur einer eine Waffe trägt, müssen andere auch eine Waffe tragen, um sich zur Not vor dem Kerl mit der Waffe verteidigen zu können. Hätte niemand eine Waffe, bräuchte niemand eine. Würde niemand einen Krieg anzetteln – sei es aus Angst, selbst angegriffen zu werden – gäbe es keine Kriege. Und so ist das allgemein mit Gewalt. Würde niemand damit anfangen, andere Leute mit Gewalttätigkeit zu belästigen, provozierte er damit auch keine Gegengewalt oder präventive Gewalt oder was auch immer. Und genau so müsste niemand allen anderen mit dämlicher Werbung auf den Wecker fallen, wenn es niemand täte. Dann müsste man nämlich nicht darüber nachdenken, wie man seine eigene Fassade noch heller und strahlender glänzen lässt als die der Konkurrenz und alle könnten in Ruhe ihre Arbeit machen, anstatt sich über oberflächlichen Image-Scheiß den Kopf zu zerbrechen. Ja, ja, ich weiß, ich bin naiv. Aber ist doch wahr!

Wenn Werbung interessant, witzig, klug und informativ ist und bestenfalls nicht allzu verlogen, habe ich absolut nichts dagegen, dass Leute auf sich und das, was sie tun und womit sie Geld zu verdienen gedenken, aufmerksam machen und in aller Höflichkeit hinweisen. Aber – ich weiß nicht, woran das liegt – die meiste Werbung ist unhöflicher, witzloser, dummer, penetranter Nervkram. Dabei wäre weniger mehr. Wenn ich zum Beispiel an diese wahnsinnig schlechte Zigaretten- oder Tabakwerbung denke, die mit dem umständlichen Spruch wirbt: „Rauchen, was andere denken, dass Sie rauchen“, dann bekomme ich Lust, aus Trotz mit dem Rauchen anzufangen, nur um es gleich wieder aufgeben zu können. Überdies ist der Spruch auch noch grammatikalisch falsch. Wer den Fehler findet, kriegt von mir einen virtuellen Keks (die sind lecker und machen nicht dick). Ich kapier auch nicht, inwiefern dieser Spruch nun selbst den stärksten Kettenraucher dazu animieren soll, ausgerechnet diese Zigarettenmarke zu kaufen. Das Einzige, womit man Leute heutzutage noch zum Rauchen bewegen kann, ist doch dieses Cowboy-Freiheits-Individualitäts-Gedöns. Wobei ich nicht weiß, was Nikotinsucht mit Freiheit zu tun hat, aber das ist ein anderes Thema. Und nun kommen die mit so einem dummen Spruch, der nicht nur kein richtiges Deutsch ist und nicht nur holprig formuliert, sondern noch dazu die Botschaft vermittelt: „Sei berechenbar. Vermeide Überraschungen. Rauche einfach unseren Tabak, weil alle denken, dass du genau das tust“. Wer denkt sich so was aus?

Eine andere Unart, die sich vor allem auf Produkte bezieht, die eine jugendliche Zielgruppe anzusprechen versuchen, ist das ungefragte Duzen der potentiellen Kunden. Nun zähle ich mit meinen dreißig Lenzen vielleicht nicht mehr unbedingt zu den Jugendlichen, aber nichtsdestotrotz benutze auch ich gelegentlich Shampoo, um mein Haar seidig glänzend zu machen. Und dann will ich bitteschön nicht von meiner Shampooflasche geduzt werden. Und Befehle nehme ich auf die Art sowieso nicht gern entgegen. „Genieße das absolute Dufterlebnis“ oder „Erlebe jetzt die prickelnde Apfelfrische“. Manche Werbefuzzis gehen dann so weit, dass sie die Kunden auch noch grafisch anbrüllen mit ihrer ohnehin schon nicht subtilen Message. So gesehen auf einem Werbeplakat für irgendein superdupertolles Einkaufszentrum: „GENIEßE JETZT DAS TOTALE EINKAUFSERLEBNIS!“ So ein Käse, als ob jetzt dieses Einkaufszentrum anders wäre als jedes andere Einkaufzentrum zwischen Hamburg und Stuttgart. Die sind doch alle gleich. Der einzige Grund, warum man ein bestimmtes Einkaufszentrum öfter frequentiert als ein anderes, ist die räumliche Nähe. Man braucht irgendwas und das Einkaufszentrum XY liegt zufällig auf dem Weg, dann geht man da hin. Aber man wird nicht extra kilometerweit woanders hingurken, nur weil ein riesiges Werbeplakat mich anbrüllt, ich solle jetzt gefälligst umgehend das totale Einkaufserlebnis genießen. Was auch immer mit „totales Einkaufserlebnis“ gemeint ist. Total deprimierendes Neonlicht? Total nervige laute Musik in den Geschäften? Total schlechte Klimaanlagenluft im Gebäude? Total viel zu viele Menschen auf total viel zu wenig Raum, die einen dauernd anrempeln oder total im Weg herumstehen? Total die immergleichen Geschäfte? Oder totaler Quatsch? Außerdem, vielleicht bin ich da etwas empfindlich, aber auf Kommando irgendwas genießen, erleben, fühlen oder spontan empfinden gehört nicht unbedingt zu meinen Kernkompetenzen.

Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass Werbung die Menschen mit ungefragtem Geduze, penetrantem Anbrüllen und plumpen Befehlen malträtiert, werden auch noch die dümmsten Klischees darin verwurstet. Ist das sonst schon mal jemandem aufgefallen, dass in Werbespots immer die Mütter zu Hause bleiben und die Kinder verwöhnen? Die Kinder in der Werbung sind übrigens ausnahmslos altkluge Nervensägen, schlechte Rapper oder kreischende Hohlbratzen. Mit Verlaub. Meistens sind auf wundersame Weise auch alle immer unglaublich blond. Es sei denn, es geht um Werbung für Medikamente gegen Verstopfung, Blähungen, Inkontinenz oder Fußpilz. Derlei gesundheitliche Unannehmlichkeiten ereilen in der Werbewelt überwiegend brünette Frauen. Sachen für Mädchen sind grundsätzlich schreiend rosa und für Jungs natürlich blau. Für echte Männer sind die Produkte dann in Schwarz oder Dunkelblau und immer ungemein männlich. Das heißt, Autos sind schnell (kann man prima vor seinen Kumpels mit angeben), Rasierer unheimlich scharf (*knurrrrr*) und wenn mal ein Mann den Abwasch macht oder kocht, dann ist der immer unglaublich lustig drauf. Bei letzterem wird allerdings dann immer relativ undezent darauf hingewiesen, dass der Mann jetzt aber auch nur aus Spaß oder reiner Großzügigkeit Haushaltstätigkeiten vornimmt. Immer als Ausnahme und aus einer freien Entscheidung heraus, nicht weil Mutti ihn dazu gezwungen hat oder er von alleine eingesehen hat, dass das einfach ab und zu mal gemacht werden muss. Wo kämen wir denn dann hin. Und so werden Vorurteile schön weiter geschürt, damit auch ja keiner auf die Idee kommt, zu glauben, Männer und Frauen wären gleichberechtigt. Pfff. Sonst noch was?

Manche Werbefuzzis sind da noch raffinierter und schreiben einfach irgendeine Selbstverständlichkeit vorne drauf und verkaufen es als große Sensation. Dann steht zum Beispiel auf der Gummibärchenpackung: „Ohne Fett“. Ach nee. Wozu sollte man in einem Produkt, das fast nur aus Zucker besteht, Fett brauchen? Da kann man auch gleich draufschreiben: „Ohne Zyankali“. Aber dann merken die Kunden, dass sie verarscht werden. Demnächst klebt in der Gemüseabteilung wahrscheinlich an so nem Brokkoli auch noch ein Etikett dran, wo draufsteht: „Ohne Zuckerzusatz.“ – Nein, das war kein Vorschlag, das war Sarkasmus. Und „Light“-Produkte sind übrigens auch Verarsche, das nur so am Rande. Die machen dann einfach die Salamischeiben dünner. Und wenn man dann statt einer dicken Scheibe fünf dünne aufs Brot packt, macht das genau so fett. Traurig, aber wahr.

Ich habe ja nichts dagegen, dass man sein Unternehmen und sein Produkt präsentiert, aber bitte, liebe Werbeleute, hört doch endlich auf, die Leute wie Idioten zu behandeln. Das ist voll das totale Nerverlebnis! Macht doch einfach mal gute Werbung. Dann müsst ihr auch nicht so viel Werbung machen und dann ist mehr Geld für wirklich relevante Dinge da und dann müsste man den Laden nicht durch Praktikanten, Studenten und Freiberufler am laufen halten, weil für Festangestellte angeblich kein Budget vorhanden ist.

Essai 89: Über das Betreuungsgeld

20. Juni 2012

Bislang hatte ich noch mit mir gehadert, ob das wirklich Not tut, etwas zu dieser bescheuerten Idee mit dem Betreuungsgeld zu sagen… Jetzt habe ich mich aber doch dazu entschieden, zumindest ein paar konstruktive Vorschläge zu formulieren, wie man’s denn besser machen könnte. (Vielleicht sollte ich meinen Blog doch noch mal umbenennen in „Isa09 – Profi-Klugscheißerin“? Ach neeeee, „Angry young woman“ ist entschieden cooler.)

Zunächst einmal, warum finde ich die Idee mit dem Betreuungsgeld, wie es aktuell der Plan ist, überhaupt bescheuert? Ich hätte übrigens gedacht, das findet jeder bescheuert, ich hab da diese dumme Angewohnheit, immer von mir auf andere zu schließen, obwohl ich mich damit schon oft genug geirrt habe, ich kann’s einfach nicht lassen. Schlimm, das. Wie dem auch sei, es gibt also tatsächlich auch Leute, die finden die Idee super und sind zutiefst beleidigt, wenn man sagt, die Idee ist aber blöd. Die Idee an sich ist ja auch nicht unbedingt blöd, nur wie sie ausgeführt werden soll. Geplant ist nämlich, den Müttern, die zu Hause bleiben, zunächst 100 Euro im Monat zu zahlen, bzw. später 150. Ich glaube, das hing auch irgendwie vom Alter der Kinder ab, weiß ich grad aber nicht so genau. Ausgeschlossen von dieser großzügigen Belohnung vorsintflutlichen Geschlechterrollengebahrens sind Hartz IV-Empfänger, damit die sich davon nicht Zigaretten holen oder in die Kneipe gehen, wie Hartz IV-Empfänger das in der Regel mit Geld so machen, und ihre Kinder vernachlässigen, so dass die am Ende alle Junkies und Sozialschmarotzer werden (Sarkasmus!). Und was kann man mit 100-150 Euro monatlich nicht so alles anfangen, zum Beispiel… öhm… tja… nun ja… äh… also, Essen für ein-zwei Wochen für eine vierköpfige Familie ist da wohl schon drin, vielleicht auch mal ein neues Paar Schuhe, wenn man dann halt mal eine Woche lang nichts isst. Allerdings muss man auch bedenken, dass die Frau dann ja nicht arbeiten geht, wenn sie auf das Kind aufpasst, so dass ihr Gehalt wegfällt. Heutzutage von nur einem Gehalt auszukommen, ist gar nicht so einfach, da muss man schon irgendwo Vorstandschef sein und seinen Bonus selbst bestimmen dürfen. Na gut, Arzt sein reicht vielleicht auch, auf die ist man nämlich angewiesen, da interessiert das auch wen, wenn die streiken. Aaaaber ich schweife schon wieder ab. Fakt ist, dass nur diejenigen es sich leisten können, zu Hause zu bleiben und die Kinderbetreuung in die eigenen Hände zu nehmen, die es sich ohne das Betreuungsgeld auch schon leisten können. Für die, die auf zwei Gehälter angewiesen sind, ist das keine ernsthafte Alternative. Es wäre eine ernsthafte Alternative, wenn das Betreuungsgeld tatsächlich ein richtiges Gehalt wäre. Wenn das Betreuen und Erziehen der eigenen Kinder als Beruf anerkannt würde. Dann hätte es auch nicht dieses antiemanzipatorische Geschmäckle. Denn, natürlich sagt das keiner, offiziell sind wir ja alle für Gleichberechtigung und da darf man auch als Frau sein Jodeldiplom machen, aber Kindererziehung ist nach wie vor Frauensache. Jaaaa, Männer sind halt Männer. Das ist nicht so ihr Ding, verstehste. Und Frauen können das doch viiiiiel besser, das ist bei denen auch angeboren und so. Männer sind halt Jäger und Frauen sammeln und hüten das Feuer und das ganze Gedöns. Das macht denen ja auch Spaß und liegt in ihrer Natur, also warum sollte man sie dafür auch noch respektieren? Pfff, da hört sich doch alles auf, da könnte ja nun jeder kommen. Als nächstes soll man(n) auch noch Hühner dafür respektieren, dass sie Eier legen oder Schafe wegen ihrer Wolle oder Kühe wegen ihrer Milch. Das ist doch lächerlich. Was aber WIRKLICH lächerlich ist, ist dieser alberne Kleckerbetrag von 100-150 Euro. Schon klar, mehr ist nicht drin. Aber warum dann die Leute verarschen und verhöhnen und das ganze auch noch euphemistisch „Betreuungsgeld“ schimpfen? Da gibt’s doch nun wirklich Besseres mit dem Geld für das Wohl unserer Kinder anzufangen, als dieser Betreuungsgeld-Unfug. Im Folgenden nun ein paar Vorschläge meiner Wenigkeit:

1.) Da es wohl kaum finanziell möglich ist, das Betreuungsgeld zu einem richtigen Gehalt aufzustocken, könnte man doch das Geld nehmen, um mehr qualifizierte Betreuer auszubilden und die Anzahl der Kitas zu erhöhen. Dann wüssten die Eltern ihre Kinder gut aufgehoben und könnten guten Gewissens arbeiten gehen.

2.) Wenn man das doof findet, könnte man auch das Geld nehmen und als Prämien an Firmen verteilen, die sich um die Kinderbetreuung ihrer Angestellten besonders verdient machen, indem sie z.B. eine firmeninterne Kinderbetreuung einrichten oder mehr Teilzeit oder flexible Arbeitszeiten oder Home office ermöglichen, so dass es für Eltern leichter ist, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen.

3.) Man pfeift auf das Betreuungsgeld und erhöht einfach das Kindergeld.

4.) Man investiert das Budget fürs Betreuungsgeld in den Ausbau von Ganztagsschulen. Ist zwar für die Lehrer doof, weil sie dann auch länger arbeiten müssen. Auf der anderen Seite haben die wenigsten Leute vor 17h00 Feierabend und in anderen Ländern funktioniert das auch und da beschwert sich auch keiner. Und die Kinder wären den ganzen Tag lang gut aufgehoben, man könnte sogar noch überlegen, ob sie hinterher gemeinsam Hausaufgaben machen, die Lehrer könnten sich mit der Aufsicht abwechseln oder man engagiert dafür Studenten, dann können sie sich auch gegenseitig helfen, was wiederum gut für den Mannschaftsgeist ist. Aber ich komme schon wieder ins träumerische Weltverbessern.

5.) Man investiert das Budget für andere Formen der Nachmittagsbetreuung und -beschäftigung von Kindern und Jugendlichen. Treffpunkte und ähnliches.

Kurz gesagt, es gibt jede Menge besserer Ideen, wie man das Budget, das fürs Betreuungsgeld vorgesehen ist, sinnvoller für den Aufbau einer faireren, gleichberechtigteren, toleranteren Gesellschaft nutzen könnte. Und alles, was an Argumenten für das Betreuungsgeld kommt ist: „Ja, hier keine Diskussionen mehr, das Betreuungsgeld kommt.“
Ich bleibe dabei: Das Betreuungsgeld, wie es in der jetzigen Form angedacht ist, ist schlicht und ergreifend bescheuert. Selbstverständlich lasse ich mich gerne eines Besseren belehren, wenn ich nur endlich mal wenigstens den Versuch eines vernünftigen Dafür-Arguments wahrnehmen würde. Also, liebe Betreuungsgeld-Befürworter, lasst mal hören!

Essai 83: Über Wulffs Ehrensold – eine zornige Ereiferung

2. März 2012

Dem Aufruf Stéphane Hessels Empört euch! folgend, möchte ich mich an dieser Stelle darüber ereifern, dass der Wulff seinen ‚Ehrensold‘ nun doch noch kriegen soll. Schlimm genug, dass wir in einem demokratischen Land über die Wahl des Bundespräsidenten nichts mit zu entscheiden haben, werden da einem Kerl, der nichts geleistet hat, einfach so fast 200.000 Euro im Jahr (und der hat noch so einige Jahre vor sich) in den Hintern gepustet und gleichzeitig will man dem ‚Fußvolk‘ verklickern, es solle sparen, weil kein Geld da wäre? Gleichzeitig müssen Theater um ihre Existenz bangen? Unis sich kaputt sparen? Das steht doch in keinem Verhältnis! Vor allem war das schon wieder irgendein alter Kumpel von dem Wulff, der ihm seinen ‚Ehrensold‘ zugesichert hat. Dabei ist es ja wohl mehr als offensichtlich, das Mimöschen Wulff aus privaten Gründen zurückgetreten ist, weil die gemeinen „Medienberichterstattungen meine Frau und mich sehr verletzt haben“. Wenn dieser Mensch auch nur einen Funken Anstand besitzt und den Begriff ‚Ehrensold‘ nicht völlig ad absurdum führen will, dann verzichtet er da entweder freiwillig drauf oder lässt es einem so richtig guten Zweck zugute kommen und zwar restlos. Bildung und Kultur können immer Geld gebrauchen, aber auch das Arbeitsamt wäre sicher hocherfreut, wenn es mehr Geld hätte, um sein Personal besser zu schulen und Langzeitarbeitslose endlich aus ihrem Trott heraus zu hieven. Einmal abgesehen davon, dass dieser Ehrensold sowieso pervers viel Geld ist, der allen noch lebenden Bundespräsidenten jährlich gezahlt wird, kann der Wulff doch noch 15-20 Jahre lang mit seiner Ausbildung prima seinem richtigen Beruf nachgehen und sich sein Geld wirklich verdienen, der braucht ja wohl keine 200.000 Euro Luxus-Rente im Jahr. Wo kommen wir denn da hin.

So.

Das musste ich jetzt mal loswerden.

Essai 67: Über das Flaschenpfand

18. September 2010

Dies ist eine wahre Geschichte. Unglaublich, aber dennoch hat es sich so zugetragen: Der Alltagsrassismus beginnt beim Flaschenpfand.

Es war Samstag Nacht und ich hatte Durst. Beim Hauptbahnhof kam ich an einem Kiosk vorbei, ich ging hinein und kaufte eine kleine Flasche Wasser. Mit Flaschenpfand. Und dem entsprechenden, allgemeingültigen Einweg-Flaschenpfand-Zeichen auf dem Etikett. Etwa 100 meter weiter, auf einem anderen U-Bahn-Gleis hatte ich das Wasser bereits ausgetrunken und machte mich frohgemut auf zum nächstgelegenen Kiosk, um die leere Einweg-Pfandflasche abzugeben. Übrigens war es eine türkische Wassermarke, mir war das vollkommen egal, ist aber relevant für den weiteren Verlauf der Geschichte.

Ich gehe also zu diesem Kiosk und sage, dass ich gerne meine Flasche abgeben möchte. Und da antwortet der (ebenfalls türkische) Kioskbesitzer: „Wir nehmen keine türkischen Flaschen.“

Eines muss ich gestehen, da war ich erstmal baff. Sprachlos. Ich musste mir ja als mit französischem Migrationshintergrund gesegnete schon so manchen Quatsch anhören (meistens ziemlich lustige, originelle und kreative Sprüche, die irgendwie Froschschenkel, sämtliche logisch-biologischen Überlegungen widersprechende Spekulationen über die sexuelle Ausrichtung sämtlicher Franzosen, sowie fragwürdige Hygieneauffassungen involvierten), aber dass man jetzt auch noch anfängt, unschuldige Plastikflaschen zu diskriminieren, das ist mir persönlich neu. Erst recht, wenn die Flasche den gleichen Migrationshintergrund hat, wie derjenige, der ablehnt ihr ein Zuhause zu bieten und ihrem Daseinszweck, recycelt zu werden, zuzuführen.

Also, Integration heißt doch nicht, dass man gleich ALLE schlechten Eigenschaften seines neuen Heimatlandes annehmen muss. Wie zum Beispiel eben das doch sehr deutsche „Hamwanich!“ oder die ebenso deutsche Variation „Nehmwanich!“.

Jedenfalls habe ich dann gedacht, das war sicher eine Ausnahme und dann gebe ich es eben beim nächsten Kiosk ab, an dem ich vorbeikomme.

Pustekuchen!

Beim nächsten Kiosk wurde meine Flasche schon wieder diskriminiert, diesmal nicht wegen ihrer Herkunft, sondern wegen ihrer Größe. „Wir nehmen nur die großen Flaschen, die kleinen nehmwanich!“ Da fühlte ich mich als unterdurchschnittlich großer Bürger dann auch gleich persönlich betroffen und weil ich aber so diplomatisch bin, suchte ich den sachlichen Dialog:

„Da ist doch dieses allgemeingültige Zei-“

„Nä. Nehmwanich!“

„Ja. Aber, da ist doch dieses Zeichen, extra für den Einweg-Flaschenpfa-“

„Nehmwanich!“

„Flaschenpfand drauf, das dafür steht, dass man überal-“

„Nehmwanich!“

„überall die Flasche zurückgeben kann.“

„Nehmwanich!“

So. Und dann war mir das entschieden zu blöd und – es tut mir leid, es einzugestehen – aber ich habe die Flasche in den nächstgelegen Mülleimer befördert. Die arme Umwelt muss jetzt für die Starrköpfigkeit der Kioskbesitzer büßen und das ist doof. Aber quer durch die ganze Stadt zu fahren, um die Flasche genau dort abzugeben, wo ich sie gekauft habe, war mir dann auch zu unpraktisch.

Der Punkt mit dem Flaschenpfand ist doch, dass da extra ein einheitliches Zeichen drauf ist, damit man sie überall abgeben kann. Das ist in der Theorie auch prima, denn wer hat schon Lust, quer durch die Stadt zu fahren, um eine popelige Flasche zurückzugeben. Oder auf gut Glück die leere Flasche mal eben ein halbes Jahr in seinem Rucksack mitzuschleifen für den Fall, dass man zufällig an dem einen bestimmten Kiosk vorbeikommt, an dem man sie käuflich erworben hat. Und die 25 cent bekommt man natürlich auch gerne zurück. Ganz zu schweigen von dem ökologisch reineren Gewissen, wenn man sich in dem Glauben wiegen kann, dass die Flasche wiederverwertet wird.

Aber in der Praxis macht es einen einfach echt wahn-sinn-ig, wenn solche Dickköpfe wie die zitierten Kioskbesitzer auf stur schalten, die Flaschen aufgrund von Herkunft oder Beschaffenheit diskriminieren und sich schlichtweg weigern, sie zurückzunehmen, nur weil sie die Flaschen selbst nicht in dieser Form anbieten.

Was bringt eine schöne Idee, wenn die Leute hinterher doch nur machen, was sie wollen? Gar nichts.

Also, irgendwie ist das Mist mit diesem Einweg-Flaschenpfand. Entweder man muss das Gesetz dahin ändern, dass die Kioskbesitzer verpflichtet sind, jede Flasche mit diesem blöden Zeichen zurückzunehmen oder man lässt es ganz bleiben.

Isa09 reloaded – Essai 43: Über Boshaftigkeit

21. Oktober 2009

Erstaunlicherweise habe ich zu diesem Thema bisher noch keinen Essai geschrieben. Das liegt möglicherweise daran, dass ich zu diesen unverbesserlichen, hoffnungslosen Naivlingen gehöre, die immer noch an das ominöse „Gute im Menschen“ glauben.

Und immer wieder werde ich eines Besseren belehrt und immer wieder falle ich auf gemeine, bösartige Menschen herein und immer wieder ärgere ich mich und immer wieder berappelt sich mein gutgläubiges Weltbild wieder, nur um beim nächsten Mal mit noch größerer Grausamkeit zerstört zu werden.

Es fängt ja schon damit an, dass man Gutgläubigkeit, Naivität, Freundlichkeit, Nettigkeit, Vertrauensseligkeit und Großzügigkeit automatisch mit Dummheit und Schwachmatentum assoziiert. Boshaftigkeit hingegen verlangt nach Intelligenz. Durchtriebene, hinterhältige, gemeine Schufte werden nie als Vollidioten dargestellt. Wer ist wohl schlauer, Lex Luthor oder Superman? Obelix oder Cäsar? Die 101 Dalmatinerwelpen oder Cruella Deville?

Aber warum ist das so? Warum können die Menschen nicht einfach fair und freundlich miteinander umgehen und ehrlich miteinander sein? Damit meine ich echte Ehrlichkeit, nicht diese Pseudo-Ehrlichkeit, die nur dazu dient, sich mit seinen vorgefertigten Meinungen zu profilieren und alle anderen Menschen als Dummdödel hinzustellen. An dieser Stelle wird der geneigte Leser wahrscheinlich sarkastisch aufgelacht und sich gedacht haben „Wie kann man nur so etwas Kindisch-bescheuertes fragen?“

Und genau DAS ist der Punkt. Das ist schon wieder so ein Meta-Diskurs, der nicht infrage gestellt wird. Es ist nunmal eben einfach so, dass gutmütige Menschen weltfremde Idioten sind, die man nicht alleine auf die Straße lassen darf, weil sie sich dann gleich wieder ein Zeitschriften-Abo andrehen lassen, das überhaupt nicht umsonst war und auch rein gar nichts mit arbeitswilligen Jugendlichen zu tun hat, die von der Gesellschaft eine letzte Chance bekommen sollen, nachdem sie nach wiederholter Straffälligkeit nun leuterungsbereit sich in die sozialen Strukturen zu reintegrieren suchen. Die Abzocker-Arschlöcher, die ebendieses Abo an mittellose Studenten verscherbeln, werden zwar als Arschlöcher angesehen, aber eben doch als intelligent und klug. Dabei ist das einfach nur gemein!

Insgeheim aber bemitleiden wir den armen Schwachkopf, der auf solche krummen Touren hereinfällt. Und zwar auf eine süffisante, selbstgefällige Art und Weise, mit der festen Überzeugung, dass wir selbst niemals so blöd wären, uns von so einem offensichtlichen Quatsch übertölpeln zu lassen. Vielleicht bewundern wir sogar die Abzocker-Satanisten, weil wir selbst doch noch einen Rest Anstand besitzen und so wohl nie zu Reichtum kommen werden.

Was aber verrät das über den Zustand unserer Gesellschaft?

P.S. (Ergänzung am 21.12.2010):

Die Schweine, die mich mit der Abo-Abzocke auf der Straße verarscht haben, haben nach über einem Jahr doch tatsächlich Eingang in die Warnhinweise der Verbraucherzentrale gefunden: http://www.vzhh.de/recht/106241/ende-der-maerchenstunde.aspx

Schön, dass da endlich mal was passiert. Jedenfalls kann ich nur jedem raten, unter keinen Umständen irgendetwas auf der Straße zu unterschreiben, ganz egal wie unschuldig, lieb und nett die jungen Leute wirken, die einem eine rührselige Geschichte auftischen. Lieber fragen, ob man sich etwas mit nach Hause nehmen und in Ruhe durchlesen kann. Und wenn sie nein sagen, ist das schon mal suspekt. Übrigens ist es nicht nur der VSR-Verlag, der mit dieser Drücker-Masche arbeitet, da gibt es ganz viele, die nicht nur auf der Straße, sondern auch am Telefon mit Gewinnspielen locken. Für gewöhnlich wird einem dann auch noch so ein bescheuerter Urlaubsgutschein auf’s Auge gedrückt, den man gar nicht will und den man auch nicht wirklich gebrauchen kann, weil die Bedingungen komisch sind. Das läuft meistens alles in der PVZ – der Presse Vertriebszentrale – zusammen. Der VSR-Verlag zum Beispiel hat in seinem Anschreiben an mich nur die Kontaktdaten der PVZ vermerkt und als ich dort angerufen habe, wurde ich unfreundlich abgewatscht mit dem Hinweis, ich hätte den Vertrag unterschrieben und damit Basta! Und die Seite, die angeblich vom VSR-Verlag stammt, führte nur auf eine weitere dubiose Seite und der Typ am anderen Ende der Leitung gab patzig vor, er wüsste von nichts.

Ich bin jetzt zu dem Schluss gekommen, wenn ich überhaupt noch Zeitschriften abonniere, dann direkt bei der Zeitschrift selbst und nicht über Zweit- und Drittanbieter.


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