Archive for Mai 2012

Essai 88: Über scheiternde Freiwilligkeit und den Zwang zum Glück

29. Mai 2012

Der Hamburger Senat hat nun beschlossen, bezüglich der Einführung einer Frauenquote mit gutem Beispiel voran zu gehen und selbige etappenweise in den nächsten Jahren den Unternehmen aufzuoktroieren. Bin schon auf die Reaktionen gespannt. Vermutlich werden erst mal alle herumnölen, was das denn solle, ihre persönliche Freiheit werde aufs Übelste angegriffen, wenn man sie zwinge *schauder* Frauen auf wichtige Posten zu setzen und dann gewöhnen sich alle dran und finden’s nachher doch ganz gut und schlussendlich wird sich nachher kein Mensch mehr daran erinnern, dass er anfangs zu seinem Glück gezwungen werden musste. Und wenn es soweit ist, kommt wieder irgendein Sturkopf und Querulant aus seinem Loch gekrochen, faselt irgendwas von wegen „Benachteiligung… gegen die Verfassung… Blablabla“ und dann wird alles wieder über den Haufen geworfen und in mühevollster Kleinarbeit ein neues Gesetz ausklamüsert, das dann überhaupt niemand mehr versteht. So wie mit dem Nichtraucherschutz. Ich weiß, ich neige gelegentlich ein wenig zur Redundanz, aber ist doch wahr. Wir haben uns alle dran gewöhnt, dass wir entweder essen oder rauchen dürfen, da kommt irgendwer und meckert rum, der Verfassungsschutz mischt sich ein (der hat wohl nichts Besseres zu tun?) und – bumms – muss noch mal alles wieder neu ausdiskutiert werden. Jetzt ist es wohl so, dass ab so und so viel Quadratmeter ein Raucherraum eingerichtet werden darf, aber der muss vollkommen abgetrennt sein, ein eigenes Lüftungssystem besitzen, es darf kein Rauch da rausdringen, es darf kein Durchgangszimmer sein, was weiß ich. Das nenne ich doch mal ‚persönliche Freiheit‘, anstatt einfach draußen gemütlich eine zu rauchen und mit Leidensgenossen zu klönen, werden die Raucher einfach in eine Art Luftschutzkäfig gesperrt, damit sie aber auch wirklich nur sich selbst gegenseitig zuqualmen. Das Restaurantpersonal muss dann wahrscheinlich mit Gasmasken da rein. Und die kleineren Lokale dürfen dann entscheiden, ob sie Raucher- oder Nichtraucherlokal sein wollen. Super. Diskrimieren wir doch einfach mal alle, damit auch ja keiner vergisst, dass man schon als Raucher oder Nichtraucher auf die Welt kommt und absolut nichts dagegen tun kann und damit auch jeder weiß, dass ‚die Anderen‘ der Feind sind. Und bloß nicht miteinander reden und aufeinander Rücksicht nehmen. Da würde ich als Raucher – oder Rauchender – freiwillig aus Protest gegen dieses Kasperletheater mit dem Rauchen aufhören. Das macht doch überhaupt keinen Spaß mehr, wenn sich alle gegenseitig das Leben schwer machen und auf stur schalten, nur weil sie sich aufgrund der verworrenen Gesetzeslage im Recht sehen. Und vermutlich kann das niemand wirklich widerlegen, weil keiner da auch nur ansatzweise einen Durchblick hat. Und da gibt es sowohl bei den Rauchenden als auch bei den Nichtrauchenden renitente Arschlöcher, die partout allen beweisen müssen, dass sie Bescheid wissen, wie es ‚richtig‘ ist, anstatt einfach mal ihren gesunden Menschenverstand einzuschalten und jedem Tierchen sein Pläsierchen zu gönnen, sofern sie niemandem damit schaden. Dann würden die Leute auch von alleine zum Rauchen rausgehen, weil sie einsähen, dass im Innenraum andere Menschen den Qualm mit einatmen, die das gar nicht wollen.

Worauf will ich damit hinaus? Letzteres, das mit dem gesunden Menschenverstand einschalten und jedem sein Vergnügen gönnen, solange es keinem schadet, das Nutzen von natürlichem Einfühlungsvermögen, der Einsatz kritischer Selbstreflexion und die daraus resultierende Rücksichtnahme und Toleranz gegenüber seinen Mitmenschen, wären das, was wir brauchen, damit jeder in Frieden und Freiheit glücklich leben kann. Nur leider scheint das nicht in der Natur des Menschen zu liegen, der sich lieber wie ein renitenter, rechthaberischer Schwachkopf aufführt, seine miese Laune an allen Anderen auslässt, anstatt mal Ursachenforschung mit anschließender -behebung zu betreiben und zu dem Schluss zu kommen, dass er auch einfach mal nett sein könnte. Sprich: Wenn ich auf die Freiwilligkeit solcher Vollidioten setze, die ja obige Einstellung erfordert, um erfolgreich zu sein, habe ich schon verloren. Da spielt wohl auch irgendein mittelalterlicher, bornierter Ehrenkomplex eine Rolle, der noch in den Köpfen drin steckt und besagt, man dürfe niemals seine einmal gefasste Meinung kritisch hinterfragen, überdenken oder gar *schauder* ändern, weil das einer metaphorischen Kastration gleich komme. Da könne man sich ja auch gleich einen Zacken aus der Krone brechen. Dass diese heilige Meinung gar nicht die ‚eigene‘ Meinung ist, sondern eine durch eine komplexe Mischung von Vorurteilen, unbewussten Indoktrinationen durch Familie, Freunde, Umfeld und Medien, ‚Meinungen‘ anderer und anderen überlieferten Mythen zustande gekommene Illusion von ‚Wahrheit‘ ist, wird dabei nicht bedacht. Dass man ‚Meinungen‘ hat, ist ja in Ordnung, auch dass man Vorurteile hat, da können wir uns ja gar nicht dagegen wehren. Was wir aber tun könnten, wäre, uns bewusst zu machen, dass das, was wir für die ultimative ‚Wahrheit‘ halten, nichts weiter als eine Illusion ist und insofern nicht allgemeingültige Tatsache, die uns erlaubt, wenn nicht sogar dazu verpflichtet, allen, die das anders sehen, auf den Wecker zu fallen. Ein bisschen mehr Toleranz, Gelassenheit, Humor und freundliche Rücksichtnahme gegenüber ‚den Anderen‘, meine sehr verehrten Damen und Herren. Das wäre doch mal eine interessante Abwechslung zum ewigen „Wer hat Recht?“

Von alleine kommt aber anscheinend niemand auf die Idee, sich anständig zu benehmen, damit sowohl er als auch die Menschen in seiner Umgebung glücklich und in Frieden leben können. Offensichtlich ist das zu viel verlangt. Das heißt, wenn man auf Freiwilligkeit setzt, macht einfach jeder so weiter, wie er es gewohnt ist und fängt gar nicht erst an, irgendwas zu ändern, das ist ja auch anstrengend und wer weiß, was da alles auf einen zu kommt. Man muss die Leute eben hin und wieder zu ihrem Glück zwingen, anstatt ernsthaft zu erwarten, sie würden Eigenverantwortung übernehmen und von alleine irgendwas verbessern. Die Welt ist leider ein großer Kindergarten. Wobei ich wage, zu behaupten, dass sich selbst Kindergartenkinder oft besser zu benehmen wissen, als so mancher großkotzige selbstverliebte rechthaberische Sturkopf von einem Erwachsenen. Damit will ich nicht sagen, dass man Kinder an die Macht bringen sollte, ich bin ja nicht Grönemeyer. Außerdem gibt es auch unter Kindern bereits renitente Querulanten, die anderen das Leben schwer machen, nur weil sie gerade ihren Willen nicht gekriegt und infolgedessen miese Laune haben. Dennoch, ein bisschen kindliche Unvoreingenommenheit und Neugier bei meinen erwachsenen Mitmenschen würde erheblich dazu beitragen, dass alle friedlicher miteinander auskommen. Das ist meine Meinung.

Essai 87: Über Migrationshintergründe

11. Mai 2012

Fürwahr, ein heikles Thema, das ich mir für diesen Essai ausgesucht habe. Man setzt sich da doch recht schnell in die Nesseln, wenn man was über Ausländer öhm tja nun Mitbürger mit migrationshintergründigen Wurzeln und Wurzelinnen erzählt. Aber da ich ja per Definition auch zu diesem Menschenschlag gehöre, weil meine Mutter nicht aus Deutschland kommt, denke ich reicht das an Qualifikation, um mich mal über diesen Begriff des „Migrationshintergrunds“ zu wundern und mich zu fragen, ob überhaupt irgendeiner eine Ahnung hat, was er meint, wenn er von „Integration“ spricht.

Recht schnell rutscht man bei den Begriffen „Migrationshintergrund“ und „Integration“ in die Klischee-Kiste ab und hüpft entweder zum einen Extrem, in dem man herumzetert, „die“ (Mitbürger mit Migrationshintergrund) würden sich ja gar nicht „integrieren“ wollen, würden außerdem „uns“ (Deutschen ohne Migrationshintergrund) die Arbeitsplätze wegnehmen und überdies seien „die“ ja auch alle faul und hätten keine Moral und was weiß ich. Oder man gleitet ins andere Extrem und gibt einem B*shid* (ich zensier den Namen mal bis zur Unkenntlichkeit, damit der mich nicht verklagt) den Bambi für seine tolle Integrationsarbeit. Der Kerl ist auch nicht ausländischer als ich, ein Elternteil kommt aus Woanders-als-Deutschland und der andere aus Deutschland. Zudem ist er in Deutschland aufgewachsen, wie ich auch. Wo bleibt also mein Bambi? Ich mag Rehe, ich würde mir das Ding sogar ins Regal stellen und mich freuen, versprochen! Meine vage Vermutung ist, dass besagter junger Mann deswegen mit dieser heuchlerischen ‚Ausländer-Scheißfreundlichkeit‘  behandelt wird, weil er eine Person des öffentlichen Lebens ist, den ‚Jugendlichen‘ als ‚Vorbild‘ dient und daher für die selbstbeweihräuchernde Prominenz bei der Bambi-Verleihung ungemein wichtig ist. Mich kennt ja kein Aas, also kann ich zwar schreiben, was ich will, aber ein goldenes Rehlein bekomme ich dafür nicht. Man muss halt Prioritäten setzen. Vielleicht bastel ich mir eins aus Alufolie und Klopapier. Aber das ist irgendwie nicht dasselbe…

Oh, ich schweife schon wieder ab, Verzeihung. Ich will mal versuchen, diesen Begriff des „Migrationshintergrunds“ ein wenig zu analysieren, vielleicht verstehe ich ja dann, was das eigentlich heißt. Dass das nicht ein fadenscheiniger Ersatz für den Begriff des „Ausländers“ ist, um politisch korrekt wirken zu können, selbst wenn man es nicht ist, ist denke ich klar. Wäre ja irgendwie auch ziemlich scheinheilig, einfach einen objektiv wirkenden Euphemismus für einen zur Beleidigung verkommenen, aber konkreten Ausdruck zu nehmen, damit keiner merkt, dass man Vorurteile hat. Dass man aber diese Vorurteile trotzdem noch hat, selbst wenn der Begriff sich geändert hat und durch seine neue Schwammigkeit auch gleich viel netter klingt, merkt man dann an Aussagen wie: „Sie sprechen aber gut Deutsch!“ – Ist wirklich wahr, das hat mal so ein Akquise-Fuzzi von einer Finanzberatung zu mir gesagt (keine Ahnung, aus welchem zwielichtigen Datenhandel-Deal der meine Nummer hatte), nachdem er festgestellt hatte, dass „Isabelle Dupuis“ doch ein französischer Name sei. Der Einfachheit halber habe ich gesagt „Ja“ und dann kam auch schon das vermeintliche Kompliment, mein Deutsch sei aber gut. Daraufhin habe ich mir den Spaß gemacht und in meinem schönsten Missingsch geantwortet: „Jo. Ich bin auch hiä geboor’n, nech“ und habe sogleich darauf verzichtet, diesem Stoffel meine spärlichen Ersparnisse anzuvertrauen. Ich kenne aber auch das andere Extrem, mir hat zwar bisher noch keiner vorgeworfen, ich hätte eine zweifelhafte Moral und würde hart arbeitenden Deutschen den Arbeitsplatz wegnehmen (wobei ich ja auch nur zur Hälfte „Ausländerin“ bin, sprich, ich bin dann nicht moralisch völlig verdorben, sondern nur halbseiden und wenn, dann nehme ich den hartarbeitenden Deutsch-Deutschen auch nur eine Teilzeitstelle weg), aber trotzdem scheinen manche Leute zu denken, sie könnten mich beleidigen, indem sie irgendwelche Sprüche über den Verzehr von Froschschenkeln und den angeblich mangelnden Wohlgeruch von Franzosen klopfen. Ich bin dann höchstens über den Mangel an Einfallsreichtum und psychologischer Subtilität enttäuscht. Einmal habe ich auch gekontert, wenn dem so ist, dass Franzosen das mit der Hygiene nicht so genau nähmen, dann stänke ich ja nur auf der einen Hälfte. Das kann man natürlich auch positiv sehen, auf der anderen Hälfte dufte ich nach Rosenblüten und so.

Was ich mit diesen kleinen Anekdoten zu demonstrieren gedenke, ist die totale Absurdität des „Migrationshintergrund“-Begriffs. Hinzu kommt, dass es offenbar bestimmte „Migrationshintergründe“ gibt, die migrationshintergründiger sind, als andere „Migrationshintergründe“. Wenn ich zum Beispiel jemanden, der gerade über „Ausländer“ herzieht, freundlich darauf hinweise, dass auch meine Mutter per Definition zu dieser Spezies gehört, bekomme ich zu hören: „Ja, du! Das ist ja wohl was anderes“. Wieso ist das was anderes? Entweder man ist Deutscher oder nicht und wenn nicht, dann ist man doch in Deutschland ein Ausländer. Ich bin Deutsche und Französin und Deutsch-Französin. Ich bin gleichzeitig Deutsche, Ausländerin, Halb-Deutsche und Halb-Ausländerin, zieht euch das mal rein. Da stößt dann doch dieses ganze Konzept an seine Grenzen und dann ist es vielleicht einfach mal an der Zeit, diese Dichotomie von „Inländer“ und „Ausländer“ fallen zu lassen. Außerdem, wie kann denn das angehen, dass ein Franzose weniger ausländisch ist, als beispielsweise ein Türke oder ein Türke mit deutscher Staatsbürgerschaft oder ein Deutscher mit türkischem Migrationshintergrund? Das ist doch Blödsinn! Wo fängt überhaupt ein „Migrationshintergrund“ an und wo hört er auf? Gibt es dabei auch eine Verjährungsfrist, so wie bei Verbrechen? Mein Vater hat zum Beispiel hugenottische Wurzeln, sprich, irgendwann vor einigen Jahrhunderten, lebten meine Vorfahren väterlicherseits in Frankreich und frönten ihrem protestantischen Glauben. Frankreich war damals in der Hand von Katholiken und aus unerfindlichen Gründen haben diese etwas gegen Protestanten gehabt und ihnen nach dem Leben getrachtet, woraufhin diese geflüchtet sind, im Falle meiner Familie nach Deutschland. Übrigens hat wenige Generationen später irgendein Urahn dann doch zum Katholizismus konvertiert, um im katholisch geprägten Süddeutschland Bürgermeister werden zu können. Ich verstehe das nicht, das ist ja nicht nur der gleiche Gott wie in allen monotheistischen Religionen, es ist auch noch derselbe, ist doch alles Christentum, wo liegt also das Problem? Manche Leute WOLLEN aber auch einfach nicht ihr Hirn benutzen. Außerdem sieht man doch daran, wie unterschiedlich sich die Texte in der Bibel deuten lassen, wie will man denn da mit Sicherheit sagen, wer denn nun eigentlich Recht hat und wer falsch liegt? Aber ich komme schon wieder vom Ästchen aufs Stöckchen, schlimm das. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, Verjährungsfrist für „Migrationshintergründe“. Genau. Also, hat mein Vater jetzt mit seinem hugenottischen Nachnamen und den dazugehörigen Wurzeln einen Migrationshintergrund oder nicht? Was ist mit meiner Oma, die im Elsass geboren wurde, was ja zwischendurch auch mal zu Deutschland gehörte. Das heißt, irgendwann waren ihre Vorfahren zwischenzeitlich Deutsche und dann wieder Franzosen und dann wieder Deutsche. Migrationshintergrund oder nicht? Hat überhaupt auch schon mal irgendwer den Umstand bedacht, dass Deutschland und überhaupt alle anderen Länder auch, nicht seit Anbeginn der Erde ihre heutige Beschaffenheit hatten? Was ist mit den großen Völkerwanderungen? Gilt das nicht auch schon als „Migrationshintergrund“? Was ist mit den Amerikanern, wieso spricht man da von „Afro-Amerikanern“, aber nicht von „Euro-Amerikanern“, „Australo-Amerikanern“, „Asia-Amerikanern“? Und wieso nennt man die eigentlichen Amerikaner nicht „Amerikaner“ sondern „amerikanische Ureinwohner“ („Indianer“ darf man ja nicht mehr sagen)? Wobei, ich meine gelesen zu haben, dass besagte „Ureinwohner“ auch nicht immer in Amerika gelebt haben… Da wird man ja ganz wirr im Kopf. Aber ernsthaft, entweder, man unterscheidet überhaupt nicht („Diskriminierung“ heißt übrigens nichts anderes als „Unterscheidung“/“Trennung“) oder man unterscheidet alles. Wobei letzteres, wie man an meinen kleinen Beispielen sieht, ziemlich unübersichtlich und verwirrend werden kann. Sowieso, wird dieser ganze Quark mit dem „Migrationshintergrund“ meiner Erfahrung nach komplett hinfällig, sobald man jemanden als individuellen Menschen kennenlernt. Klingt zugegebenermaßen jetzt etwas kitschig und gutmenschelnd, aber es stimmt. Deswegen sagen ja meine Freunde auch, wenn ich ihnen sage, ich hätte sozusagen auch einen „Migrationshintergrund“, so was wie „Ja, DU!“ und finden, dass das bei mir nicht als „Migrationshintergrund“ gelten könne. Weil sie mich halt persönlich kennen. Wenn ich jemanden persönlich kennen lerne, ist er dann nicht mehr „Der Pole“, „Der Türke“, „Der Iraner“, „Der Österreicher“, sondern dann hat er einen Namen und dann ist das spannend, davon zu erfahren, wenn er eine andere Kultur und andere Traditionen hat, als ich, aber dann schiebe ich den nicht mehr in irgendeine Schublade, klebe ein Etikett drauf und fertig. Dabei ist es ja auch egal, ob auf dem Etikett etwas Erfreuliches draufsteht, wie „ist integriert“ oder etwas Unschönes, wie „will sich ja gar nicht integrieren, die Sau“, Vorurteile sind Vorurteile und die kann man nur ablegen, wenn man sich von bescheuerten, absurden Begriffen wie „Migrationshintergrund“ verabschiedet und offen und neugierig auf andere Menschen zugeht und sich ein bisschen Mühe gibt, denjenigen näher kennen zu lernen.

So, und nun gehe ich mein Klopapier-Alufolien-Bambi für den Weltfrieden anbeten.


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