Archive for Dezember 2011

Essai 79: Über kommunikationsbedingte Schwierigkeiten im Balzverhalten und misslingende Flirtstrategien

14. Dezember 2011

Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen, das wusste schon Loriot. Sie sprechen zwar dieselbe Sprache, aber nicht die gleiche. Eine grammatikalische Spitzfindigkeit, so mag es auf den ersten Blick scheinen, die aber nichtsdestoweniger schwerwiegende Folgen für das Gelingen oder Scheitern von Balzverhalten und Flirtstrategien mit sich bringt.

Normalerweise halte ich ja nichts von diesem ewigen ‚typisch Frau – typisch Mann‘-Gedöns, aber irgendwie stoße ich mit dieser Haltung dann doch immer wieder an meine Argumentationsgrenzen. Manche Dinge scheinen doch überwiegend ‚typisch Frau‘ andere wiederum ‚typisch Mann‘ zu sein. Das passt mir nicht in den Kram, aber bietet immerhin viel Diskussionsstoff, also passt mir das doch in den Kram.

Meiner Meinung nach ließe sich ein erheblicher Teil von Liebesleid und Herzschmerz vermeiden, wenn Frauen lernen würden, die ‚Männersprache‘ zu verstehen und umgekehrt die Männer die ‚Frauensprache‘. Natürlich gibt es auch da immer wieder Ausnahmen, aber der Regelfall ist meiner Erfahrung nach doch der, dass das Männchen in eindeutiger Balzabsicht auf das Weibchen zumarschiert, es nach einigem – aus seiner Sicht – lästigen Vorgeplänkel mit einem – seiner Meinung nach – ausgeklügelten Flirtangebot überrumpelt und das Weibchen vollkommen überrascht in ein Herumgeeiere verfällt, welches das Männchen völlig verunsichert zurücklässt. Hinterher jammert das Männchen, es klappe doch nie mit diesen Frauen, nie könnten die mal eine eindeutige Antwort geben und eine klare Ansage machen und diese Weiber seien doch alle gleich. Das Weibchen indes, von dem Schock noch nicht ganz erholt, beklagt sich darüber, was das denn solle, diese Männer immer, warum müssten die einen so plump überrollen, man habe doch überhaupt nichts getan, jedenfalls nicht bewusst, was hätte als Interessensbekundung ausgelegt werden können, man habe doch nur freundlich gegrüßt und überhaupt kenne man sich doch nur vom Sehen, was denkt der eigentlich, man müsse sich doch erstmal nett unterhalten und sich kennenlernen anstatt gleich mit der ganzen Tür ins Haus zu fallen, oder habe man etwa doch etwas kommuniziert, was der falsch verstanden hat und Oh nein! jetzt habe man diesem armen Menschen falsche Hoffnungen gemacht, wie komme man aus dieser unangenehmen Situation nur bloß wieder heraus, am besten, man gehe ihm aus dem Weg und hoffe, man laufe sich nicht zufällig doch über selbigen und Ohgottogott! was, wenn man ihm doch mal zufällig begegne, was solle man da bloß tun…

Allein an der Länge beider Gedankenströme lässt sich schon eine bemerkenswerte Tendenz ausmachen: Frauen grübeln und denken viel mehr nach als Männer, neigen zu Schuldgefühlen und Gewissensbissen, suchen die Schuld grundsätzlich erst einmal bei sich selbst und haben Mitleid mit dem armen Kerl, dem sie gerade eine so dumme, uneindeutige Abfuhr erteilt haben. Männer machen es sich leicht, da sind einfach alle Frauen Schlampen (außer Mutti), das wird dann von den männlichen Leidensgenossen abgenickt und damit ist der Fall erledigt.

Dieses Balzverhalten KANN nicht funktionieren.

Das Folgende richtet sich vornehmlich an die Jungs, tut mir leid, aber die Mädels haben schon genug von mir abbekommen in meinem Essai über nicht komische Frauen, jetzt  seid ihr halt auch mal dran. Muahahaha. Also. Hört um Himmels willen endlich einmal auf, ständig den Frauen die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, dass eure Flirtstrategien für’n Arsch sind! Ernsthaft, was soll denn das, ihr könnt doch nicht erwarten, dass das Objekt eurer Begierde euch sofort um den Hals fällt, nur weil ihr mit den Fingern schnipst. Und nein, zwei-drei Sätze Vorgeplänkel reichen in der Regel nicht aus, um sich kennen zu lernen. Und ja, das muss sein, dass man sich erst einmal kennen lernt, bevor frau weitergehende Schritte in Erwägung zieht. Ich rede jetzt davon, dass man(n) tatsächlich an der Dame interessiert ist und nicht bloß irgendwen für’s Bett sucht. Ist letzteres der Fall, sollte man(n) am besten sorgfältig die Lage peilen und nach Gleichgesinnten Ausschau halten. Ist der Mann aber wirklich gewillt, auch außerhalb dessen Kontakt mit dem Zielobjekt zu halten, sollte er dieses Interesse auch dadurch kund tun, dass er sich für die Frau tatsächlich interessiert.

Hö?

Das ist die typische Reaktion, wenn ich versuche, dies einem Mann klar zu machen. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was es daran nicht zu verstehen gibt, aber da ich heute in großmütiger Stimmung bin, werde ich mal versuchen, dieses Geheimnis zu lüften. Wenn eine Frau anfängt, etwas zu erzählen und der Mann geht überhaupt nicht darauf ein, wartet nur notdürftig, bis sie einigermaßen fertig ist, um ganz kurz etwas von sich zu erzählen, dabei den Eindruck zu erwecken, seine Sichtweise sei die einzig Richtige, um dann aus völlig heiterem Himmel mit der Frage herauszuplatzen, ob die Dame möglicherweise geneigt sei, mit ihm zu dinieren, dann ist das ganz falsch. Das, was bei der Frau ankommt ist nämlich folgendes: „Ja, ja, Blablabla, du mich auch, ach à propos, Bock auf Sex?“ Dass die Frau in einer normalen Alltagssituation darauf mit nicht zu bändigendem Enthusiasmus reagiert ist sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist die oben bereits erwähnte Reaktion. Das weibliche Herumeiern: „Äääääääääääääääääääääääh, Öööööööööööööööhm, Na jaaaaaaaaa, weiß niiiiiiich, neeee, irgendwie nich soooooooooo, also, du bist ja ganz nett und alles, aber mehr auch nicht, also, als Freund vielleicht, aber du bist einfach nicht so mein Typ….“

Wenn ein Mann aber erst einmal völlig ohne Hintergedanken sich ernsthaft mit der Frau unterhält, sich wirklich für das interessiert, was sie erzählt, dann läuft das Gespräch von ganz alleine und dann kann er ja ganz beiläufig fallen lassen, wenn man sich schon eine Weile angeregt unterhalten hat, ob man das Gespräch nicht bei einem Kaffee fortführen wolle, oder so etwas in der Richtung. Schön subtil, höflich, unaufdringlich. Das ist keine Garantie für Erfolg, aber die Wahrscheinlichkeit, eine eindeutige, aber freundliche Antwort („Würde ich gern, aber ich habe einen Freund“, „Würde ich gern, aber ich muss zum Seminar/zur Arbeit/etc.“, „Ja.“, …) ist doch um einiges höher, als in Version 1.

Wichtig ist auch, dass die Männer dieses Herumgeeiere den Frauen nicht allzu übel nehmen. Ich weiß, das ist echt doof von uns, keine klaren Antworten zu geben. Obzwar ich finde, dass Herumgeeiere eigentlich schon ein eindeutiges ‚Nein!‘ ist, das sich nur noch überlegen muss, wie es sich möglichst wenig verletzend seinen Weg nach draußen bahnt. Und das ist der Punkt. Frauen eiern nicht herum, um die Männer zu ärgern, sie eiern herum, weil sie sie gerade nicht ärgern wollen, aber wissen, dass der arme Kerl gerade seinen ganzen Mut aufgebracht hat, um sie anzusprechen und zu fragen und jetzt muss man diesem bedauernswerten Tropf einen Korb geben, will aber auch nicht gemein sein. Frauen wurde und wird seit Anbeginn der Menschheit eingebläut, sie müssten immer hübsch freundlich und höflich sein, immer nett lächeln und winken. Das heißt, wenn eine Frau nett lächelt und winkt, dann heißt das in erster Linie gar nichts. Männer denken dann immer gleich, das wäre eine Flirteinladung, aber nein, es ist einfach nur nett und höflich gemeint. Und wenn eine Frau sich eine Haarsträhne hinter das Ohr klemmt, heißt das in erster Linie nur, dass diese Haarsträhne sie vor dem Ohr genervt hat, das ist kein Geheimcode für „Ich will mit dir schlafen. Jetzt. Sofort.“ Das wäre wirklich mal ein Fortschritt, wenn Männer das endlich mal kapieren könnten! Alles, was nicht „Ja“ ist, ist ein „Nein“. Und Körpersprache muss man immer im Gesamtkontext betrachten, die Persönlichkeit der Zielperson und die gegenwärtige Situation mitberücksichtigen. Das ist nun mal immer ein Risiko, wenn man versucht mit jemandem ins Gespräch zu kommen, man kann sich nicht im Vorhinein dadurch absichern, dass man die Frau beobachtet und sobald sie ihr Haar geschüttelt hat auf sie losstürmt und sie mit seiner Paarungsbereitschaft überrumpelt.
Also, noch mal konkret: „Äääääähm… Na jaaaaaa…. Öööööhm“ heißt „Nein“. „Ich hab gerade keine Zeit“ heißt „Nein“. „Nein“ heißt „Nein“. „Danke, aber ich will / muss jetzt irgendwas anderes tun / irgendwo hin“ heißt „Nein“. „Du, das passt mir gerade nicht“ heißt „Nein“. „Ja“ heißt „Ja“. Eigentlich sind das doch ganz klare Ansagen, oder?

Abschließend doch noch ein kleiner Arschtritt für meine Geschlechtsgenossinnen: Sprecht doch auch mal die Männer an. Die meisten Männer freuen sich und wenn nicht, dann sind sie rückständige Troglodyten und dann ist man ohne sie sowieso besser dran. Hört auf, euch hinter längst überholten Balztraditionen zu verstecken und immer nur zu verlangen, der Mann müsse den ersten Schritt machen und wenn er es dann tut, eiert ihr wieder rum. Das lässt sich ganz einfach vermeiden, indem ihr auch mal die Initiative ergreift.

So.

Und nun packe ich meine kleinen Cupido-Flügelchen wieder in die Schublade, räume Köcher und Pfeile ordnungsgemäß weg und gucke How I met your mother.

Essai 78: Über 10 Dinge, die ich hasse

5. Dezember 2011

Die Reihenfolge der Liste ist rein zufällig und die Auswahl der Dinge vollkommen willkürlich.

1.)    Drehtüren. Gibt es etwas Bescheuerteres und Unpraktischeres als Drehtüren? Am schlimmsten sind automatische Drehtüren. Die drehen sich prinzipiell immer langsamer als man gehen will und sobald man sie auch nur ein bisschen anstupst kollabiert das ganze System und das Ding bleibt komplett stehen. Außerdem nehmen die Teile unnötig viel Platz weg und in den Kabinen selbst ist es grundsätzlich trotzdem zu eng. Was spricht eigentlich gegen Schiebetüren oder normale Türen? Wenn die Drehtüren wenigstens noch einen ästhetischen Wert hätten, könnte ich das ja verstehen. Haben sie aber nicht. Ich hasse Drehtüren, die machen mich aggressiv.

2.)    Überfüllte Busse, Bahnen und Fahrstühle, insbesondere bei Regenwetter. Enge kann ich nicht leiden, Kälte und Nässe auch nicht. Momente, in denen diese drei widerwärtigen Dinge aufeinandertreffen, sind überfüllte Busse, Bahnen oder Fahrstühle bei Regenwetter. Man weiß nicht wohin mit seinem Schirm, die Regenjacken riechen eigenartig, es tropft und trieft in allen Ecken, man wird herumgestoßen, bekommt von allen Seiten irgendwelche Taschen, Rucksäcke und Ellbogen ins Gesicht gerammt, alle sind genervt und haben miese Laune und man friert und schwitzt gleichzeitig. Dann muss man ewig warten, bis man sich irgendwo hinsetzen und sein Buch lesen kann und früher oder später werden die Leute zickig und fangen an sich gegenseitig zu beschimpfen. Anstrengend.

3.)    Staubsaugen. Ich hasse staubsaugen. Das macht Lärm und die Dinger sind sperrig und schwer und im entscheidenden Moment fliegt immer dieses Scheißkabel aus der Scheißsteckdose oder dieser idiotische Beutel muss schon wieder gewechselt werden. Problem dabei ist, dass ich Staub auch hasse. Wenn dann in den Ecken die Wollmäuse wieder zu Wollelefanten anschwellen, komme ich in ein regelrechtes Dilemma. Ist meine Abneigung gegen Staub größer als mein Widerwillen, zu saugen? Am Ende gewinnt zumeist das staubfressende Ungetüm. Zu allem Überfluss bleibt es dann nur sehr kurz, viel zu kurz, staubfrei. Und dann geht der ganze Ärger von vorne los. Wenn irgendwann supercoole Staubsaugroboter erfunden werden, die überall in jede Ecke kommen und gleichzeitig auch sämtliche Regale vom Staub befreien und automatisch erkennen, wenn etwas kein Dreck ist, sondern Dekoration oder so, dann will ich das haben. Und zwar sofort.

4.)    Distanzlose Ungeheuer. Ich habe nichts gegen andere Menschen, aber ich möchte nicht ungefragt bekuschelt, beknuddelt oder sonst irgendwas werden. Und wenn so ein impertinenter Troglodyt mir im Kino beinahe auf dem Schoß sitzt und ich nur noch die halbe Leinwand sehe, weil das distanzlose Ungeheuer sich völlig ohne Not seitlich über meinen Sitzplatz gebeugt hat, finde ich das ganz und gar unangenehm. Mir ist schon klar, dass das nicht böse gemeint ist und dass diese Menschen ernsthaft glauben, es mache sie in irgendeiner Weise charmant, dass sie ständig in anderer Leute ‚Intimraum‘ eindringen, aber nein, das ist nicht charmant. Es ist unhöflich und respektlos. Körperkontakt, in welcher Form auch immer, erfordert ein gewisses Maß an Vertrautheit. Und die muss sich erst mal aufbauen, das geht mit einigen Menschen schneller, mit anderen langsamer. Wenn man mich aber mit seinem physischen Zuneigungsbekundungszwang überrollt, ohne dass ich eine Wahl habe und wenn ich diesen Menschen noch überhaupt nicht kenne, werde ich in eine Situation hineingedrängt, in der eine Intimität aufgedrückt wird, die noch gar nicht vorhanden sein kann. Das ist so, als würde einer mit Pauken, Trompeten und Feuerwerk um Mitternacht in meinem Schlafzimmer von der Decke springen und ohrenbetäubend La Cucaracha krähen.

5.)    Wenn es draußen kalt, nass, finster und ungemütlich ist und ich auch noch da raus muss. Obwohl… das mag wahrscheinlich niemand… Ich mach mir jetzt nen Tee.

6.)    Bügeln. Bügeln ist lästig. Außerdem bin ich darin untalentiert. Ich schaffe das jedes Mal, wenn ich einen Teil eines Kleidungsstücks glatt bekommen habe, dafür an anderer Stelle eine Falte rein zu bügeln. Dann bügel ich die eingebügelte Falte weg und dann entsteht an dritter Stelle eine neue. Und so weiter und so fort.

7.)    Hundehaufen. Ich mag Hunde, die sind süß und alles, aber Tatsache ist, dass ihre Hinterlassenschaften von äußerst penetrantem Übelgeruch geprägt sind. Und die will ich nicht am Schuh oder sonst wo haben. Also, wenn künftig alle Hundebesitzer die Häufchen ihrer kleinen Lieblinge mit Plastiktütchen aufsammeln und entsorgen könnten, wäre ich unendlich dankbar. Ist doch wahr.

8.)    Überraschungen im Essen. Auf die Gefahr hin, mich als ete petete zu outen, ich kann Überraschungen im Essen nicht ausstehen. Ob das ein Sammelsurium an Sehnen, Knochen, Knorpel und anderem unangenehmem Zeugs im Fleisch ist oder der Biss in eine Fleischpastete in freudiger Erwartung eines Schokoladenmuffins. Ich mag auch keinen Glibber oder Schleim oder eine gummiartige Konsistenz beim Essen… vielleicht bin ich doch ein wenig ete petete.

9.)    Unangenehme Stimmlagen und -lautstärken. Ich bin sensibel, verdammt noch mal! Also höre man doch bitte auf, mich anzubrüllen, anzukrakeelen oder blöd von der Seite anzuquaken, wenn man mir einen simplen Sachverhalt mitzuteilen gedenkt. Wenn man klar und deutlich spricht, verstehe ich das auch akustisch, ohne dass man herumschreien muss. Und was ich auch hasse, ist, wenn quer durch’s Haus von einem Raum zum nächsten gegrölt wird, weil man zu faul ist, die drei Schritte zu gehen. Meistens hört man nur, dass gegrölt wird, aber nicht, was gegrölt wird. Dann platzt einem erst fast das Trommelfell und dann muss man auch noch das unterbrechen, was man gerade macht, muss zu dem Brüllaffen hingehen und nachfragen, wo denn das Problem liege, nur um zu erfahren, dass man entweder nicht gemeint war oder der Informationsgehalt der Aussage gegen Null tendiert (Etwa: „Da ist eine Kohlmeise draußen am Meisenknödel!“).

10.)  Kinder und Familien in Werbespots. Boah, geht mir das auf den Keks. Diese unglaublich blonden Kinder, mit ihren ungemein blauen Augen, wie sie im Befehlston herumkreischen (siehe Punkt 9), dass sie irgendwelche Süßigkeiten wollen. Und wie die erstaunlich junge Mutter, bei der man sich immer fragt, wie das biologisch möglich ist, dass sie schon so große Kinder hat, ihrer Höllenbrut brav und hörig ein perfekt arrangiertes Silbertablett mit den angepriesenen Süßigkeiten unter die Nase reibt. Eva Herrmann hätte ihre helle Freude daran. Und dann wird auch noch alles von denselben kotzsüßlichen Synchronsprechern gesprochen. Von dem Rollenbild von Mann und Frau, das vermittelt wird, einmal ganz zu schweigen. Offensichtlich hat die Mutter ihre allerseligste Erfüllung darin gefunden, ihre Blagen mit Süßkram zu mästen, kein Wunder, dass in Deutschland schon die Kinder übergewichtig sind (nur in der Werbung natürlich nicht). Die kleinen Monster sind unhöflich, schlecht erzogen und unerträglich und der Papa – sofern vorhanden – setzt sich an den gedeckten Tisch und lässt sich bedienen. Manchmal, wenn die Werbespot-Produzenten sich pfiffig wähnen, drehen sie die Rollen auch mal um, dann kocht nämlich der Papa. Heißt, er schiebt ne Fertigpizza in den Ofen. Super. Zum Glück ist das nicht das wahre Leben.


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