Essai 13: Über Bienen

Jemand – ich weiß nicht mehr wer, vielleicht Albert Einstein – hat einmal gesagt: „Wenn es keine Bienen mehr gibt, hat die Menschheit nur noch zwei Jahre“.

Eine gruselige Vorstellung.

Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass die Bienen tatsächlich sterben. Wenn man im Garten sitzt, ist es beängstigend still: das vertraute Summen der Bienen ist verstummt. Es liegt wohl daran, dass viele Bauern an ihren Pflanzen herumgepfuscht haben, um sie resistenter gegen Insekten und Schädlinge zu machen, was auch funktioniert, wie man an den Bienen sehen kann. Nun haben wir also den Salat. Ich mag normalerweise keine Insekten. Jedenfalls nicht, wenn ihr einziger Daseinsgrund darin besteht, arglosen Menschen wie mir auf den Wecker zu fallen, sie zu stechen, oder Krankheiten zu verbreiten.

Aber Bienen habe ich immer schon gemocht.

Und dass sie jetzt zum Tode verurteilt sind, nur weil die Menschen wieder einmal nur bis zu ihrer Nasenspitze gedacht haben, ist unbeschreiblich tragisch. Einmal abgesehen davon, dass mir ein Leben ohne Honig nicht wirklich lebenswert erscheint. Wir kriegen das schon noch hin, die Erde komplett zu zerdeppern, wenigstens eine Sache, auf die man sich verlassen kann.

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